Blog Thema "Menschenrecht"

Lampedusa-Flüchtlinge finden unerhofft Zuflucht in Hamburger St. Pauli-Kirche

Beitrag vom 06. April 2017
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Sind Gotteshäuser nicht ganau dazu gebaut? Um Menschen in besonders schwerden Lebenssituation Zuflucht zu schenken?
Nachdem die Stadt Hamburg nach der Ankunft der Flüchtliche im Winter keine Schlafmöglichkeiten zur Verfügung stellt, gewährt der Hamburger Pastor Siehard Wilm 80 afrikanischen Flüchtlingen ein Dach überm Kopf. Er stellt Menschlichkeit über Konvention und funktioniert kurzfristig seine Kirche um in ein Flüchtlingslager. Doch das ist für die Asylsuchenden natürlich nur ein erster Schritt im Dschungel der deutschen Einwandererpolitik.

Gulab Gang in Indien liest den Urhebern von Missständen die Leviten

Beitrag vom 23. April 2013
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Die Gulab Gang zieht mit Ihrer Anfrührerin „Sampat Pal Devi“ los, um den Verursachern von Missständen wie Gewalt etc. die Leviten zu lesen. Sie sind bewaffnet mit einer scharfen Zunge und einem Stock und so ziehen sie durchs Land und finden immer mehr Beachtung und Mitglieder in Indien. Frauen in rosa Gewändern gehen direkt zum Verursacher, gleichgültig ob ein Mensch oder ein ganzes Dorf, sie konfrontieren schonungslos und versuchen die Missstände direkt vor Ort zu beheben. Die Gruppe hat mittlerweile über 40.000 Mitglieder und wächst immer mehr.

Wiki zu Gulab Gang: http://en.wikipedia.org/wiki/Gulabi_gang

Radio setzt sich für Entführungsopfer ein!

Beitrag vom 01. März 2013
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Das einzige Radio weltweit, das sich für Entführte einsetzt!

Herbin Hoyos kämpft für Entführungsopfer, indem er den Angehörigen ermöglicht, ihre persönlichen Botschaften übers Radio und Fernsehen zu übermitteln. Und diese erreichen dann auch die Entführten und spendet ihnen Mut. Das half unter anderem, die Selbstmordrate bei den Entführten erheblich zu senken. Oft kommen diese erst nach vielen Jahren wieder frei.

Video: http://especiales.perfil.com/herbin/

oder direkt auf der Website von Carasol Radio: www.caracol.com.co/

Genozide der Welt – und was wir daraus lernen

Beitrag vom 20. Juli 2011
Themen:

Überall auf der Welt hat es die Völkermorde gegeben:

Indianer durch die Weißen (Amerika), Aborigines durch die Weißen (Australien), Juden durch die Deutschen Nazis (der Holocaust in Europa & der Welt), die Tibeter durch die Chinesen, die Armenier durch die Türken, die Tutsis (und Oppositionellen) durch die Hutus in Ruanda (Afrika), der Völkermord in Kambodscha und Vietnam, nur um einige Beispiele zu nennen…  und wenn man sich bemüht, findet man immer mehr … Grausames!

Viele der offenen Rechnungen sind bis heute nicht bezahlt – selbst die nachfolgenden Generationen der Schlächter schaffen es zum Teil noch nicht, das Verbrechen ihrer Vorfahren einzusehen und sich als Volk für die grausamen Vergehen in der Vergangenheit zu entschuldigen.

Aktuell möchte die Türkei immer näher an Europa rücken, aber gleichzeitig das, was ihr Volk vor knapp 100 Jahren an den Armeniern verbrochen hat, nicht zugeben. Und das, obwohl es mittlerweile weltweit als historisch anerkannt gilt!

Europa braucht keine Schlächter von gestern, die zu feige sind, das anzuerkennen, was in ihrer eigenen Geschichte falsch gelaufen ist. Darum müssen wir mehr denn je darüber sprechen und die Wahrheit über das Vergangene bewahren und weitergeben, bis die Einsicht erfolgt, dass man durch Ignoranz die eigene Geschichte nicht auslöschen oder verdrehen kann. Und, dass hier nur aufrichtig empfundene Reue den Weg zu echter Annäherung und Völkergemeinschaft ebnen kann.

Wir zeigen Euch deshalb hier einige Video-Beiträge, auf dass die Verbrechen der Vergangenheit nicht in Vergessenheit geraten und niemals zugunsten wirtschaftlicher Interessen unter den Teppich gekehrt werden können. Sie rufen uns dringlichst dazu auf, bei der Wahrheit zu bleiben, Fehler und Schuld einzugestehen und aufbauend auf diese Einsicht das weltweite Völkerrecht immer mehr zu stärken, zu wahren und zu leben.

  

Friedensnobelpreis 2010 – Menschenrechtler „Liu Xiaobo“

Beitrag vom 24. Juni 2011
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Liu Xiaobo ist ein chinesischer Menschenrechtler, dem 2010 die höchste Auszeichnung für die Menschen, die „im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen erbracht“ haben, verliehen wurde: Der Nobelpreis.
Leider konnte er diesen jedoch nicht persönlich entgegen nehmen: Wegen „Untergrabung der Staatsgewalt“ wurde er im Jahr zuvor festgenommen und zu elf Jahren Haft verurteilt. China sperrt also wie immer die unbequemen Stimmen einfach hinter Gitter, in der Hoffnung dass man sie und die Wahrheit, die sie sprechen, vergisst!
Aber wir vergessen nicht! Im Gegenteil – von Tag zu Tag wird immer klarer, was wir in einem schönen Zitat von Liu zusammenfassen können:

„Eines Tages wird die Freiheit auch nach China kommen!“

Danke! – es lebe die Freiheit!

„Free Liu Xiaobo“ in Facebook

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